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Kurdische Filmtage München 2026

Klang der Wurzeln, Bilder der Gegenwart



Offizielles Plakat der 4. KFTM 2026 | Twana
Offizielles Plakat der 4. KFTM 2026 | Twana

Die 4. Kurdischen Filmtage München finden vom 20. bis 24. Mai 2026 im HP8 der Gasteig München GmbH statt. In den vergangenen Jahren haben sich die Filmtage als bedeutende Plattform für kurdisches Kino sowie für interkulturellen Austausch in München etabliert.

In diesem Jahr werden mehr als 13 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme aus Kurdistan und der kurdischen Diaspora gezeigt – in kurdischer Sprache mit deutschen und englischen Untertiteln.


Fokus des diesjährigen Programms


Die Ausgabe 2026 widmet sich insbesondere den kulturellen Ausdrucksformen und Lebensrealitäten kurdischer Gemeinschaften in Kurdistan und der Diaspora. Im Mittelpunkt stehen dabei:


  • kurdischer Tanz in traditionellen und zeitgenössischen Formen

  • traditionelle Gesangs- und Erzählkulturen wie Dengbêj

  • die Beziehung zwischen Mensch und Natur

  • Erfahrungen zwischen Herkunft, Exil und Gegenwart


Eröffnung & Filmprogramm


Die Filmtage werden am 20. Mai 2026 mit einem kurdischen Musikprogramm eröffnet. Im Anschluss wird der Spielfilm „My Uncle Jens“ des norwegisch-kurdischen Regisseurs Brwa Vahabpour gezeigt. Die Tragikomödie erzählt die Geschichte eines jungen Lehrers in Oslo, dessen Alltag durch den überraschenden Besuch seines Onkels aus Kurdistan völlig auf den Kopf gestellt wird.


Ein weiterer Programmhöhepunkt ist der Dokumentarfilm „Dengbêjên Me“ von Ali Bagdu, der sich der jahrhundertealten Tradition des Dengbêj-Gesangs widmet – einer mündlichen Erzähl- und Gesangskunst, die zunehmend vom Verschwinden bedroht ist.

Zudem beschäftigen sich zwei weitere Dokumentarfilme mit traditionellem und zeitgenössischem kurdischen Tanz.


Im Programm vertreten ist außerdem das deutsche Drama „Wovon sollen wir träumen“ von Milena Aboyan und Constantin Hatz, das sich mit Themen wie Rassismus, Solidarität und gesellschaftlichen Spannungen im Alltag auseinandersetzt.

Ein weiterer besonderer Beitrag ist der Dokumentarfilm „Roots: Jews of Kurdistan in Jerusalem“ von Veysi Dag, der Fragen von Erinnerung, Diaspora und kultureller Identität innerhalb der jüdisch-kurdischen Gemeinschaft beleuchtet.


Begleitprogramm & Gespräche


Im Anschluss an zahlreiche Filmvorführungen finden Gespräche mit Regisseur:innen und Filmschaffenden statt. Das Rahmenprogramm umfasst darüber hinaus:

  • eine Podiumsdiskussion

  • ein Seminar

  • einen Workshop zum zeitgenössischen Tanz


Stimmen zum Festival

Mihraban Salih, stellvertretende Vorsitzende der KGM e.V. & Programmleiterin der KFTM
Mihraban Salih, stellvertretende Vorsitzende der KGM e.V. & Programmleiterin der KFTM


„Die Kurdischen Filmtage schaffen einen Raum für Begegnung, Filmkunst und gesellschaftlichen Dialog – nicht nur innerhalb der kurdischen Community, sondern mit der gesamten Stadtgesellschaft.“ Mihraban Salih, Programmleitung

Veranstalter & Partner


Die Kurdischen Filmtage München werden von der Kurdischen Gemeinde München e.V. in Kooperation mit der Münchner Stadtbibliothek veranstaltet. Unterstützt wird das Festival von verschiedenen Kulturpartnern und Institutionen der Landeshauptstadt München.


Termine & Informationen

Datum: 20.–24. Mai 2026

Ort: Gasteig HP8 – ProjektorHans-Preißinger-Straße 8, 81379 München

Tickets: München Ticket

Programm & Informationen: Kurdische Gemeinde München e.V., Münchner Stadtbibliothek, Gasteig HP8


Pressekontakt: info(@)kurdischegemeinde-muenchen.de


Kontakt

Kurdische Gemeinde München e.V.


Kamiran Issa

Vorsitzender

Kurdische Gemeinde München e.V.

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